Direkt Marketing

Das Direkt Marketing beschreibt sämtliche Aktivitäten, welche durch gezielte Kommunikation bestimmte Menschengruppen erreichen sollen. Im Allgemeinen sind verschiedene Maßnahmen denkbar, um mit einer zuvor festgelegten Zielgruppe in Kontakt zu treten. Darunter sind auch zwei unterschiedliche Arten des Direkt Marketing zu unterscheiden. Zum Einen gibt des die Direktwerbung. In diesem Fall wird die entsprechende Werbung direkt und ohne Umwege dem gewünschten Kunden zugestellt. Oftmals ist das beworbene Produkt oder die Dienstleistung personalisiert bzw. auf den angesprochenen Kunden ausgestellt.
Zum Anderen gibt es das Direct Marketing. Hier werden alle Aktivitäten der Kommunikation zusammengefasst, bei denen je nach Zielgruppe ein individuelles Produkt gezielt vorgestellt wird. Wichtig ist vor allem die anschließende Auswertung der Verkäufer. Die Unternehmen arbeiten oftmals mit speziellen Antwortbögen. Diese ermöglichen eine direkte Rückmeldung durch den potentiellen Käufer und stärken zusätzlich die Verbindung zur avisierten Zielgruppe.
Direct Marketing wird in der Wirtschaftswelt sehr häufig bei Versandhändlern und in der Pharmaindustrie eingesetzt. Aber auch Banken, Versicherungen sowie die Touristikfirmen arbeiten zunehmend mit diesem Werbeinstrument.

Die Zielsetzung des Direkt Marketing kann sehr umfassend sein. Im Vordergrund steht natürlich der direkte Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen eines Unternehmens. Einige Firmen setzen durch solch eine Maßnahme aber auch auf eine bessere Kundenbindung-/betreuung, was wiederum den Servicecharakter unterstreicht. Es könnte dadurch auch zu einer Steigerung des Images führen und man kann gleichzeitig Marktforschung betreiben.
Im Allgemeinen wird bei der Suche nach den verschiedenen Zielgruppen in vier Kategorien unterteilt. Relevant sind die demografischen, konsumanalytischen, sozioökonomischen und die verhaltensorientierten Merkmale. Bei den demografischen Merkmalen spielen Faktoren wie Familienstand, Wohnort oder Geschlecht eine Rolle. Zu den konsumanalytischen Merkmalen zählen dagegen die Verhaltensweisen rund um den Einkauf wie Konsumdauer-/häufigkeit. Sozioökonomische Merkmale sind beispielsweise Beruf, Einkommen und Bildungsstand. Während dessen stehen beim verhaltensorientierten Ansatz die Mediennutzung als auch ein ehrenamtliches Engagement im Mittelpunkt.